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Mittwoch, 9. April 2014

Schoko-CupCakes mit Marshmallowhaube

Hallo ihr Lieben,
heute durfte ich nach langem endlich noch mal backen. Auf Grund der LowCarb Geschichte habe ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gebacken. Heute war es dann noch mal so weit. Ganz ohne LowCarb, ganz normal mit Weizenmehl, Zucker usw. Da morgen ein Geburtstag auf der Arbeit gefeiert wird habe ich noch mal die Ehre. Also habe ich gleich zugesagt und losgelegt...

Was ihr benötigt (für ca. 20-25 Stück):

Muffins:
  • 160 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 250 g Mehl
  • 60 g Kakaopulver
  • 75 g Schokotropfen
  • 250 ml Buttermilch
Topping
  •  3 Eiweiß
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 200 g Puderzucker
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 20 g Kokosfett
Zu Beginn schlagt ihr die weiche Butter mit dem Zucker schaumig und schlagt dann die Eier gut unter. Dann mischt ihr in einer separaten Schale Backpulver, Natron, Mehl und Kakao und rührt die Mischung langsam in die Butter-Zucker-Ei-Creme. Nach und nach wird parallel dazu die Buttermilch dazugegeben. Zum Schluss hebt ihr noch die Schokotropfen in den Teig. Dann befüllt ihr vorsichtig eure Muffinförmchen. Ich konnte meine ca. zu 2/3 befüllen, dann hatten sie hinterher die optimale Höhe. Gebt die Förmchen im vorgeheizten Backofen bei ca 180 Grad Umluf auf die mittlere Schiene, für 18-20 Minuten. Hier müsst ihr zwischendurch mal die Stäbchenprobe machen. Wenn die Muffins fertig gebacken sind, lasst sie gut auskühlen.

Nun werden drei Eiweiß in eine Schüssel gegeben, der Puderzucker und das Weinsteinbackpulver werden nach und nach hinzugegeben. Das Ganze im sehr warmen bis leicht köchelnden Wasserbad ca. 10 bis 15 Minuten schlagen. Achtung: Das Volumen vervierfacht sich ca. schätzungsweise. Hier müsst ihr geduldigt sein. Die Masse muss recht fest sein. Könnte also einen schweren Arm geben ;-)
Dann gebt ihr die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritzt das Topping auf die Muffins. Dann die Muffins noch mal kühl stellen. Währenddessen schmelzt ihr überm heißen Wasserbad die Schokolade mit dem Kokosfett...ich habe hier allerdings 400 g Schokolade und auch die doppelte Menge Kokosfett genommen, damit ich genug Schoki habe um das gesamte Topping hineinzubekommen ohne an den Boden zu stoßen. Jetzt hab ich allerdings natürlich jede Menge über. Müsst ihr schauen wie ihr das macht. Nunja und dann wenn die die Schokolade flüssig ist, werden die Cupcakes hineingedippt, so dass das ganze Topping mit Schokolade bedeckt ist. Kurz über Kopf austropfen lassen und bis zum Verzehr kühl stellen.

Nach Belieben könnt ihr natürlich noch bunte Streusel etc. drüber streuen. Ich habe die CupCakes aber einfach mal so schlicht gelassen. Weniger ist ja manchmal mehr.

Ich finde es auf jeden fall eine Tolle Idee. Leckere Schokomuffins in Kombination mit Schaumküssen. Passt zwar grad gar nicht in meinen Ernährungsplan, aber Ausnahmen muss es ja auch mal geben. :-) Viel Spaß beim Nachbacken!


Montag, 7. April 2014

Vegane Znoodles Bolognese - muss auch mal getestet werden

Ich bin ja im Moment total begeistert von den Zucchini Nudeln alias Znoodles. Die schmecken mir glaube ich fast noch besser als richtige Nudeln und ich teste gerade sämtliche Variationen, weil sie ja auch super gesund sind. Heute habe ich dann mal die wirklich komplett vegane Variante ausprobiert. KOMPLETT. Das war das erste mal, dass ich bewusst auf alles tierische verzichtet habe.

Was ihr benötigt (für 2 Personen):
  • 3-4 Zucchinis
  • 200 g Tofu (ich habe diesmal Kräutertofu verwendet)
  • Sojasauce
  • "Pizzatomaten mit Kräutern"
  • Tomatenmark
  • 5-6 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Sojasahne
  • Mandelmehl
Als erstes zerbröselt ihr den Tofu und mariniert ihnr mit na 3 EL Sojasauce. Dann nehmt ihr einen Topf oder eine Pfanne, erhitzt diese gut und gebt etwas Olivenöl hinein. Nun wird das Tofu gut angebraten. Es  muss immer wieder "verrührt" werden, damit es nicht anbrennt. das Tofu brauch ca. 10-15 Minuten. Dann sollte es bräunlich und leicht knusprig sein. Gebt nun eine klein gehackte Zwiebel und eine klein gehackte Knoblauchzehe hinzu und schwitzt diese kurz mit an. Parallel dazu habe ich die getrockneten Tomaten ganz klein gehackt. Diese werden nun auch noch in den Topf gegeben und 1-2 Esslöffel Tomatenmark. Alles kurz anschwitzen. Dann die Pizzatomaten hinzugeben. Immer wieder gut umrühren. Dann noch etwas Sojasahne unterrühren (Menge je nach Geschmack). Sollte es zu fest sein einfach noch einen Schuss Wasser hinzugeben. Alles nach Bedarf noch würzen und abschmecken (mit Pfeffer, Paprika, Salz, Kräuter). Bei geringer Hitze weiter köcheln lassen.
Nun die Zucchinis am Besten mit Hilfe des Spiralschneiders zu Spaghettis verarbeiten und kurz bei hoher Temperatur anbraten. 

Jetzt kann alles angerichtet werden. Als Parmesanersatz, könnt ihr Mandelmehl nehmen. Sieht super aus und schmeckt gut.

Fazit: Ich bin echt begeistert. Hatte schon öfter mal Tofubolognese. Fand sie immer OK. Heute war sie aber echt genial. Wichtig ist anscheinend wirklich, dass der Tofu lange und ausgiebig angebraten wird. Also nicht ungeduldig sein!!! Und das Beste, das Gericht ist super Eiweißreich, also LowCarb geeignet. LECKER! Probiert es aus. :-)

Sonntag, 15. September 2013

Pizza mal anders - Hackfleischpizza

Da der Urlaub naht ;-) wird bei uns im Moment mal wieder öfter relativ gesund gelebt und zumindest in der Woche oft auf Kohlenhydrate weitestgehenst verzichtet...Da ich aber ja Pizza liebe und nicht ohne kann musste eine Alternative her. Ein wenig hin und her überlegt. Dann kam mir die Idee mal Hackfleischpizza auszutesten. Ich muss sagen sie ist echt lecker. Man kann sie natürlich nicht mit der originalen Pizza vergleichen aber es ist eine Alternative.

Was ihr benötigt (für ein Blech):
  • 700 g - 800 g Tartar (oder Rinderhackfleisch)
  • evtl. Erbsen und Mais
  • 3 Eier
  • Pfeffer, Salz, Paprikagewürz, Oregano
  • 1/2 Dose Pizzatomaten oder Tomatensauce
  • Belag nach Wahl ( bei uns gab es Thunfisch, Schinken, Tomaten)
  • nach Bedarf geaspelter Käse oder Mozarella
Als erstes kurz zur Erklärung: Ich nehme gerne Tartar, da er deutlich weniger fett hat. Tartar ist zwar ein wenig teurer als normales Hackfleisch, kauft man ja aber auch nicht jeden Tag, manchmal darf man sich ja auch mal was gönnen.

Ihr gebt nun das Tartar oder Hackfleisch in eine Schüssel, gebt die Eier, evtl. ein wenig Mais und Erbsen sowie Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und sonstige Gewürze nach Wahl und vermischt das Ganze zu einem Teig. Jetzt wird der Teig auf einem Blech verteilt. Ein Nudelholz hilft bei der gleichmäßigen Verteilung ;-)
Das Hack wird nun bei ca. 200 Grad auf der mittleren Schiene im Ofen für 10 Minuten vorgegart. Dann holt ihr das Blech noch mal aus dem ofen und belegt den "Pizzaboden" wie gewohnt. Dann kommt das Ganze noch mal für ca 20 Minuten in den Ofen. Und schon ist die Pizza fertig! Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

Donnerstag, 12. September 2013

Guacamole

Hola chicas y chicos. Mit dem Guacamole-Rezept werde ich am Blogevent von Schätze aus meiner Küche - Länderküche teilnehmen. Leider bekomme ich den Bannr nicht eingebunden, aber über diesen Link landet ihr auch auf ihrem Blog. :-) Hier werden nationale und Internationale Rezepte vorgestellt. Da ich selber zwei Mal in Mexiko war und es im Winter endlich wieder nach Mexiko geht möchte ich euch dieses super leckere und schnell zubereitete Rezept vorstellen. Ihr könnt es zu ALLEM essen. Traditionell natürlich mit Nachos, Tortillas, Fajitas usw. Aber auch zum Grillen, zu anderen Chips  zu Fleisch usw. Ich liebe es...und das Beste daran, es ist super gesund.

Was ihr braucht:
  • 1 reife Avocado (die dunklen sind meist schon reif, etwas teurer aber besser)
  • 1-2 Rispentomaten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • ggf. einige Spritzer Zitronensaft
  • Pfeffer
  • Salz
Als erstes teilt ihr die Avocado in zwei Hälften und entfernt den Kern. Vorsicht, kann flutschig sein. Dann löffelt ihr das innere der Avocado in eine Schüssel und zerdrückt es gut mit einer Gabel. So lange zerdrücken bis es fast eine Art Creme ist. Nun die Tomaten in kleine Stücke schneiden und die Zwiebeln würfeln und unterrühren. Dann ein wenig Salz und Pfeffer hinzugeben und abschmecken. Zum Schluss noch nach Geschmack etwas Zitronensaft unterrühren. Die Säure verleiht dem Ganzen etwas erfrischendes, außerdem bleibt die Guacamole so schön grün. Und nun viel Spaß beim Nachmachen ;-) Viva Mexico.



Mittwoch, 19. Juni 2013

Mediteraner Nudelsalat

Bei dem super Wetter ist natürlich Grillen angesagt. Oft machen wir einfach nen schnellen grünen Salat dazu, aber ich hatte mal Lust auf was anderes. Nudelsalat. Aber diesen Standardnudelsalat, welchen man im Grunde immer macht, wollte ich irgendwie nicht. Wollte mal was neues ausprobieren. Habe mich dann an einen leckeren Salat erinnert, den ich mal auf einer Party gesehen hatte und habe diesen mal versucht nachzumachen...ist ganz gut gelungen. Schmeckte echt super lecker und ist halt mal was anderes.

Was ihr benötigt:
  • 250 g Vollkornfarfalle (oder andere Vollkornnudeln)
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1/2 Feta
  • 1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
  • schwarze Oliven nach Geschmack (ich habe ca. 20 Stück genommen)
  • Zucker
  • 50 g Pinienkerne
  • 3/4 Bund Rucola
  • Pfeffer u. Salz
  • Olivenöl
  • Balsamico
Als erstes kocht ihr die Nudeln.Parallel dazu schneidet ihr die Tomaten klein, gebt Tomatenmark hinzu, den Feta in kleinen Stücken und  zerdrückt das Ganze mit einer Gabel zu einer Art Pesto. Gebt nach Bedarf Olivenöl oder das Öl der getrockneten Tomaten hinzu. Dann 1-2 TL (nach Geschmack) Balsamico hinzugeben und das Pesto mit Salz und Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Nun gebt ihr die Oliven, welche vorher auch in kleine Stücke geschnitten wurden hinzu. Sobald die Nudeln fertig gekocht sind, lasst ihr sie ein wenig auskühlen und  gebt diese noch lauwarm zu dem Pesto. Jetzt müsst ihr das Ganze schon mal gut vermischen und wenn möglich einige Stunden ziehen lassen. Ich hab den Salat recht spontan gemacht, daher konnte ich ihn nur 1 Stunde ziehen lassen...schmeckte aber trotzdem am Ende.
Kurz bevor der Salat gegessen wird, wird der Rucola in kleinen Stücken untergemengt und zum Schluss noch die Pinienkerne, welche vorher kurz angeröstet wurden. Schon ist der Salat fertig. Geht im Grunde super schnell. Schmeckt toll und vor allem mal anders! Bestens für Parties oder zum Grillen geeignet.

Montag, 27. Mai 2013

Buttercreme - Tauftorte

Hallo ihr Lieben, länger war es etwas ruhig hier auf dem Blog, aber bin zeitlich einfach im Moment etwas eingespannt, dafür gibt es heute einen richtig langen Eintrag. Ich hatte die Ehre eine Tauftorte zu machen. Waren uns etwas unsicher mit der Größe, aber haben uns dann doch für einen eckigen Kuchen entschieden, da man den doch besser in Stücke schneiden kann. Ansonsten sollte es eine Buttercremetorte sein, da die wahrscheinlich von den meisten gemocht wird, also wir dachten, besser nix ausgefallenes oder fruchtiges, da gibt es ja doch immer den ein oder anderen, der dann das Ganze nicht so mag.
Ja die Woche über habe ich dann schon schön fleißig Deko aus Fondant produziert (Blümchen etc.)...Generell aber auch noch ne Ladung Fondant hergestellt und diesen dann rosa eingefärbt.
So nun verrate ich euch wie ihr diese Torte hinbekommt. Vorab: Sie bestand aus 2 verschiedenen "Teigen" und zwei verschiedenen Buttercremes. Das Rezept sollte für eine große eckige Springform (fast so groß wie ein Blech)reichen! Wenn ihr also eine normale runde Springform nehmt, halbiert am Besten die Menge.

So...was ihr braucht:

Teig A (Biskuitböden):
  • 12 Eier
  • 400 g Zucker
  • 200g Mehl
  • 200 g Speisestärke
  • 2 Päckchen Puddinpulver Vanille
  • 2 TL Backpulver
Teig B (Mürbeteig);
  • 225 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
Buttercreme A (Kuchenfüllung):
  • 1,5 l Milch
  • 3 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 120 g Zucker
  • 1 kg Butter
Buttercreme B (fondanttaugliche Buttercreme für unter die Fondant decke)
  • 500 g Butter
  • Puderzucker nach Geschmack
  • 3 EL warmes Wasser
  • ggf. Vanillearoma
Sonstiges:
  • Himbeergelee
  • Fondant
  • Schokodeko
  • alles was ihr mögt :-)
Na dann kann es jetzt auch schon los gehen. Ich sage euch schon mal vorab. Nehmt euch Zeit. Ich hab alles an einem Tag gemacht, das ist doch ein wenig stressig.
Als erstes beginnt ihr mit dem Biskuitböden (Teig A). Trennt die Eier und schlagt das Eiweiß zunächst mit dem Zucker zu Eischnee. Danach schlagt ihr das Eigelb gut auf und mischt es unter den Eischnee. Dann hebt ihr Mehl, Speisestärke und Backpulver unter. Zum Schluss noch das Puddingpulver untermischen.
Jetzt teilt ihr den Teig in viert gleich große Portionen, verteilt die erste Portion in der Springform und lasst den Teig bei ca 170 Grad ca 10 Minuten im Backofen backen. Das wiederholt ihr nun auch mit den anderen Portionen, bis ihr vier Böden habt. Die Böden müssen gut auskühlen...dazu haben wir aber ja jetzt noch genug Zeit...es dauert noch bis die Böden gebraucht werden.

Jetzt kommt der Mürbeteig. Dieser schmeckt echt super als Untergrund der Torte. Hierzu gebt ihr alle Zutaten in eine Schüssel oder auf eine Arbeitsfläche und verknetet diese mit den Händen zu einem glatten Teig. Lagert den fertigen Teig ca. eine halbe Stunde gut abgedeck im Kühlschrank. Danach könnt ihr ihn ausrollen...Mehl auf der Arbeitsfläche nicht vergessen, sonst klebt der Teig fest. Den Teig dann auch in die Springform geben und bei 170 Grad ca. 15 Minuten goldbraun backen und gut abkühlen lassen.

Sooo, diesen Schritt könnt ihr auch schon vorher machen...müsst ihr abschätzen. Ihr bereitet den Pudding nach Packungsanweisung zu und lasst ihn dann auch gut abkühlen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Wenn der Pudding abgekühlt ist Schlagt ihr die Butter (welche auf Zimmertemperatur ist) auf und gebt nach und nach immer esslöffelweise den Pudding hinzu. Probiert immer mal zwischendurch und gebt nur so viel bei, wie ihr es am liebsten mögt....Ich habe diese Variante der Buttercreme genommen, da die amerikanische Art (nur Butter und Puderzucker) nahezu ungenießbar in den Mengen ist.

Jetzt können wir mit dem Schichten der Torte beginnen. Nehmt den Mürbeteig als Untergrund und bestreicht diesen mit Himbeergelee (oder einem anderen Gelee oder Marmelade nach Geschmack). Direkt darauf kommt der erste Biskuitboden. Dann wird eine gute Schicht der Buttercreme darauf verteilt. Darauf wieder ein Biskuitboden usw. bis der letzte Boden verbraucht ist. Solltet ihr die Torte nicht mit Fondant oder so bedecken wollen könnt ihr auch außen Buttercreme verteilen und evtl mit dem Spritzbeutel Deko aus Buttercreme draufspritzen oder Schokostreusel darauf verteilen oder was ihr gerade mögt. Solltet ihr den Kuchen wie ich mit Fondant überziehen, verwendet für außen bloß nicht diese Buttercreme. Außen müsst ihr nun eine andere Buttercreme, welche fondanttauglich ist verwenden (die Amerikanische).

Hierfür schlagt ihr die Butter wieder schaumig und gebt nach und nach Puderzucker hinzu...Außerdem 3 EL lauwarmes Wasser und 1-2 Fläschchen Vanillearoma. In der Originalcreme komm würden an diese Menge Butter mind. 2 Pakete Puderzucker dran kommen. Ich sage euch, es wäre abartig süß...Ich habe weniger als die hälfte genommen.

Dann habe ich die Torte außen mit dieser neuen Buttercreme dünn bestrichen und die Ränder schön glatt gemacht. Zum Schluss habe ich dann den Fondant ausgerollt und vorsichtig die Torte damit eingedeckt...danch kam dann noch die Deko drauf.

Ich sag euch, ich war bis spät in die Nacht damit beschäftigt und am nächsten Morgen auch recht früh wieder auf...aber am Ende ist alles gut gegangen und mit dem Ergebnis war ich auch zufrieden und Spaß hat es auch gemacht :-) Also viel Spaß beim Nachmachen...Die Böden können natürlich auch wunderbar mit anderen Füllungen verwertet werden. :-)





Montag, 6. Mai 2013

Zitronenmuffins oder Zitronen Cupcakes mit Zitronen-Himbeerfrosting

Wow, war das ein sonniges Wochenende und ich hoffe ihr habt es genauso genossen wie ich. Bei dem Wetter hat man doch gleich viel bessere Laune.
Naja Sonntag Abend wollte ich trotzdem noch ne Kleinigkeit backen. Eigentlich sollten es Mini-Gugls werden, aber der Teig war hierfür nicht geeignet, ließ sich nur sehr schlecht aus der Form bekommen. Deshalb habe ich spontan Muffins und Cupcakes draus gemacht. Und die sind echt ganz gut. Passend zu dem schönen Wetter.

Was ihr braucht (für ca. 15 Stück):
Für den Teig:
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 3 EL Zitronensaft
  • Abrieb einer Zitrone (Bio)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 250 g Mehl
Frosting:
  • 100 g Butter
  • 1 Packung Frischkäse ( ich habe Exquisa Joghurt genommen)
  • Puderzucker ca. 50 g
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 1-2 EL Himbeersirup
  • auf Wunsch Lebensmittelfarbe (ich habe rosa Pastenfarbe von Wilton benutzt)
Zuckerguss:
  • 3 EL Zitronensaft
  • ca. 100 g Puderzucker
Als erstes bereitet ihr den Teig vor. Heizt den Ofen aber schon mal auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vor. Dann die Butter (Zimmertemperatur) mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren, dann nach und nach die Eier hinzufügen, Salz, Zitronensaft und den Abrieb der Zitrone. Zum Schluss das Mehl und das Backpulver unterrühren. Nun gebt ihr das Ganze in die Muffinförmchen oder euer Muffinblech und backt die Küchlein ca. 15-18 Minuten. Danach die Muffins gut auskühlen lassen.
Nun solltet ihr euch entscheiden. Wollt ihr Cupcakes oder Muffins? Wollt ihr Muffins vermischt einfach Zitronensaft mit Puderzucker und streicht die Masse dünn auf den Muffin. Wenn ihr wollt könnt ihr noch irgendwas an Deko drüber streuen...sieht natürlich etwas netter aus :-)
Solltet ihr lieber Cupcakes wollen, stelle ich euch dieses einfache aber leckere Frosting vor. Es ist nicht so mächtig wie viele die man so im Internet findet und vor allem nicht ganz so etrem süß. Wichtig ist, dass die Zutaten Zimmertemperatur 
haben. Vermischt die Butter mit dem Frischkäse. Ich mache das gerne mit dem Schneebesen. Wenn das Ganze eine schöne Creme ist, gebt ihr den Zitronensaft hinzu und nach und nach den Zucker. Macht das nicht zu schnell und immer schön weiterrühren. Zum Schluss den Himbeersirup und wenn ihr wollt noch Lebensmittelfarbe. Nun kommt die Creme in einen Spritzbeutel + große Sterntülle und auf gehts :-).  Nun langsam im Kreis von außen nach innen auf den Muffin spritzen und ggf. noch mit Deko bestreuen. Wenn ihr eine "Rose" spritzen wollt, fangt in der Mitte an und arbeitet euch kreisförmig nach außen vor. Ganz easy. Traut euch.
Ich konnte mich nicht entscheiden und hab Zuckerguss und Frosting gemacht :-) Naja nun viel Spaß beim Nachmachen...

















Ach ja, da ich die Woche Geburtstag habe, wird es auf dem Blog vermutlich etwas ruhiger ....habe einiges an Vorbereitungen zu treffen :-) Aber spätestens nächste Woche bin ich wieder da...evtl. schaffe ich ja zwischendurch auch noch einen Eintrag zu verfassen...mal schauen :-) Allen sonst eine schöne Woche1

Freitag, 26. April 2013

Pizza - Pizzateig aus dem Brotbackautomaten (BBA)

So ihr Lieben, manchmal fehlt einfach die Zeit um hier zu bloggen, deshalb kommt manches etwas verzögert, nehmt es mir nicht übel :-) Vorgestern gab es Pizza bei uns! Ich liebe Pizza und kann gar nicht genug davon bekommen. Vielleicht kennt ihr das?!  Heute verrate ich euch ein echt super Rezept, welches für den Brotbackautomaten geeignet ist. Ich verwende es schon seit Jahren und bin immer wieder aufs Neue begeistert. Macht es einfach nach. Wirklich super easy...Wenn ihr keinen Brotbackautomaten habt, holt euch einen. Echt toll die Dinger.

Was ihr braucht:

  • 300 ml Wasser
  • 3/4 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 450 g Mehl
  • 2 TL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • Tomatenm, passierte Tomaten, Tomatenstücke o.ä.
  • Käse (am Besten Mozarella)
  • Belag nach Wahl
  • Oregano

Ihr gebt die Zutaten in der oben genannten Reihenfolge in den Brotbackautomaten. Die Wassermenge kann variieren, je nach Härte des Wassers etc. Bei mir reichen meist schon 250 ml Wasser. Nun stellt ihr das Gerät auf das Teigprogramm, welches meist für 90 Minuten läuft. Bleibt am Anfang dabei stehen und kontrolliert nochmal wie der Teig wird. Wird er zu nass, gebt noch etwas Mehl bei (das ist bei mir meist der Fall), wird er zu trocken fügt einige Tropfen Flüssigkeit hinzu. Und nun lasst die Machine arbeiten. Ihr werdet sehen, der Teig geht super auf und wird grandios.
Die Menge reicht ca. für ein Blech. Ich nutze aber immer zwei 24er Pizzableche, somit bleibt noch Teig über, welchen ich einfach zu Pizzabrötchen verarbeite :-)
Wenn der Teig fertig ist, holt ihr ihn aus dem Behälter raus und knetet ihn noch mal kräftig durch. Wichtig: Mehl auf der Arbeitsfläche nicht vergessen!



Gleichzeitig heizt ihr den Ofen auf Ober- und Unterhitze auf höchster Temperatur vor. Nun könnt ihr den Teig ausrollen. Ich mag gerne die amerikanische Variante, dicken Boden...Wenn ihr den Teig dünn haben wollt, rollt ihn sehr dünn aus, denn er geht noch ein bisschen auf.

 
Nun mit Tomaten bestreichen, Käse drauf verteilen und nach Belieben belegen.


Dann für 10-12 Minuten auf die Mittlere Schiene in den Ofen.  Ich sag euch es wird grandios lecker.Falls ihr mögt, könnt ihm zum Schluss auch noch Oregano über die Pizza streuen.





Falls ihr Teig über habt, formt einfach kleine Brötchen draus, diese könnt ihr auch nach Belieben füllen. Auch super lecker :-)


Jetzt wünsche ich guten Apetitt!!!


...tu ich den Beitrag jetzt in die Backwelt oder in die Kochwelt??? ;-) Ganz schön verzwickt...ich tu ihn mal in beides :-)

Mittwoch, 20. März 2013

Marshmallow - Fondant

So, die Tage habe ich dann mal versucht Marshmallow-Fondant selber zu machen. Hiermit kann man Torten dann in verschiedenen Farben überziehen, Dekorationen austechen oder Figuren modellieren. Als Beispiel habe ich mal ein Foto von einer Fondant-Rose gemacht. Werde die Tage dann auch mal beschreiben wie die Rose recht einfach zu modellieren ist.
Nun aber zur Herstellung vom Fondant. Im Internet habe ich überall immer nur Angaben für die "Produktion" von Fondant gefunden, welches für mich für Jahre reichen würde. Da ich erst nur testen wollte habe ich also eine deutlich kleine Menge gemacht, als man überall findet. Und es reicht trotzdem für eine normale Torte oder etliche Figuren.
Rose aus Fondant

Ihr braucht:

  • ca. 150 g Marshmallows
  • 1-1,5 Päckchen Puderzucker
  • ca. 1 TL Wasser
  • Palmin Soft

Und so wirds gemacht:

Im Wasserbad werden die Marshmallows mit dem Schluck Wasser in einer Schüssel geschmolzen (man kann es wohl auch in der Mikrowelle machen, da ich keine habe, habe ich diese Variante genommen). Die Schüssel vorher aber am besten sehr gut und großzügig mit Palmin Soft einreiben, damit man die Creme später aus der Schüssel herausbekommt. Zwischendurch immer wieder rühren, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist.
Die meisten Rezepte beschreiben die Herstellung mit Hilfe einer Küchenmaschine, ich habs mit dem herkömmlichen Mixer auch gut hinbekommen. Dieser sollte allerdings schon recht stark sein.
Ihr mischt nun die Marshmellowmasse mit dem Puderzucker. Nehmt erst mal  nur eine Packung. Hat bei mir schon mehr als gereicht. Wenn ihr mit dem Mixer eine einheitliche Masser erreicht habt, könnt ihr das Ganze auf die Arbeitsplatte geben und gut mit den Händen verkneten. Vergesst auch hier nicht eure Hände mit Palmin einzureiben, sonst klebt alles an den Händen fest. Am Besten gebt ihr vorher auch noch ein bisschen Puderzucker auf die Arbeitsplatte, damit die Masse dort nicht festklebt. Fertig ists, wenn ihr einen kneteartigen "Klumpen" habt, der nicht mehr klebt....eigentlich gar nicht so schwer. Nun könnt ihr die Masse ausrollen und Torten damit überziehen, ihr könnte Teile davon auch einfärben mit Lebensmittelfarbe und ihr könnt Figuren modellieren. Wenn ihr nicht alles benötigt, den Rest lufticht am Besten in einem Gefrierbeutel verschlossen im Kühlschrank lagern und einfach bei Bedarf weiterverarbeiten.

Dienstag, 26. Februar 2013

Leckere CakePops aus Oreo-Keks

Als erstes zeige ich euch ein super einfaches und relativ schnelles CakePop-Rezept. Da ich total auf Oreo stehe, fand ich es wirklich eine super Sache. Das Rezept reicht ca für 12 CakePops. Solltet ihr mehr benötigen einfach anteilig hochrechnen ;-)

Was ihr braucht:

Lollistiele oder Schaschlikspieße

 Frosting:
  • 15 Oreos (ihr könnt auch die günstigen Imitate von Lidl und Co nehmen)
  • ca. 50 g Frischkäse (Doppelrahm)

Deko:
nach Belieben
  • Kuvertüre
  • Kakao
  • Streudeko etc.

Ich habe mich in dem Fall wirklich nur für helle Kuvertüre entschieden und bunte Streusel.

Trennt die Kekse von der Creme. Das geht leichter als man denkt. Einfach mit einem Messer dazwischen gehen und dann löst sich der Keks meist von selbst. Wenn ihr damit fertig seid, gebt ihr die Kekse am Besten in eine Küchenmaschine oder einen Standmixer und zerkleinert das Ganze bis es im Grunde wie Mehl aussieht.
Nun den Frischkäse dazu geben und verrühren. Ich habe hierfür eine Gabel genommen und mehrere Minuten gemischt. Am Ende habe ich die Hände zur Hilfe genommen, bis ihr einen festen Teig erhaltet. Seid also vorsichtig mit der Dosierung vom Frischkäse, es kann schnell zu weich werden, wenn ihr zu viel nehmt.

Das Frosting ist jetzt auch schon fertig.

Formt nun kleine Bällchen aus der Teigmasse und lasst diese ruhig noch für eine halbe Stunde im Kühlschrank "härten".

Ihr könnt jetzt schon mal langsam anfangen die Schokolade im Wasserbad schmelzen zu lassen.
Wenn alles soweit ist, taucht ihr denn Lollistick kurz in die Schokolade, ca 1 cm. Dann steckt ihr diesen in die Kugel, danach könnt ihr die komplette Kugel in Schokolade baden und lasst diese dann kurz abtropfen...das geht am Besten wenn man den Lolli ein wenig dreht. Nach kurzem antrocknen habe ich dann bunte Streusel darüber gestreut. Fertig.
Als weitere Idee habe ich einen kleinen Teil der weißen geschmolzenen Kuvertüre mit Kakao verrührt und habe, nachdem ich die Kugel in der hellen Kuvertüre gebadet habe mit einem Zahnstocker mit der dunklen Schokolade Marmorierungen auf den Lollie gezeichnet. Der Phantsie sind keine Grenzen gesetzt. 

Und nun viel Spaß beim Nachbacken.