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Samstag, 15. März 2014

Zucchini Nudeln Bolognese alias Znoodles Bolognese


Ich mag Nudeln sehr gerne. Allerdings sind die mit LowCarb oder NoCarb absolut nicht vereinbar. Da ich es dieses Jahr aber sehr gut bislang geschafft habe zumindest zu Hause irgendwie wenn möglich auf Kohlenhydrate zu verzichten, muss aber für Abwechslung und Alternativen gesorgt sein. Bei der Suche nach Alternativen bin ich auf die sogenannten Znoodles gestoßen. Da es mir aber zu lästig ist diese immer per Hand herzustellen, habe ich mir Hilfe geholt bzw. bestellt :-) Und hier ist das tolle Ding:


Der Lurch Spirali -Spiralschneider. Super coll, wie ich finde. Im Handumdrehen werden aus sämtlichen Gemüsesorten Spaghetti, dünne oder dicke Spiralen hergestellt. Ich bin echt begeistert. Das Teil ist nicht ganz günstig (27 Euro bei Amazon) aber lohnt sich...Achja, es ist viel stabiler als es aussieht und die Reinigung ist auch easy. Und: Ich finde Zucchini als Ersatz für die normale Nudel ist echt super. Geschmacklich und auch von der Konsistenz ist es echt eine Alternative...und vor allem GESUND. Heute stelle ich euch die LowCarb Variante der normalen Spaghetti Bolognese vor...übrigens auch mal wieder recht wenig Fett in meinem Rezept :-)

Was ihr benötigt (für 2 Personen):
  • 4 Zucchinis
  • 500 g Tartar
  • 1 Zwiebel
  • ggf. Knoblach
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • 1 Tube Tomatenmark (ich habe direkt welches mit Kräutern genommen)
  • Rama Cremefine - 7 % Fett (alternativ Sahne - dementsprechend fetter oder Milch -  noch fettarmer)
  • Pfeffer, Salz, Paprikagewürz, Kräuter
  • ggf. 1 Möhre
Zu Beginn wird die Bolognese vorbereitet. Gebt dazu etwas Öl in eine Pfanne/Topf. Gebt die vorher gewürfelten Zwiebeln dazu und schwitzt diese kurz an.gebt dann das Tartar hinzu und bratet es auch gut an. Schwitzt außerdem ca. eine halbe Tube Tomatenmark kurz mit an. Solltet ihr Knoblauch verwenden, gebt ihr den zusammen mit den Zwiebeln in die Pfanne. Wenn das Ganze gut angebraten ist, könnt ihr nach Geschmack würzen und und die gestückelten Tomaten hinzugeben. Nun etwas köcheln lassen ggf. etwas Wasser hinzugeben und Cremefine, Menge je nach Belieben. Die Sauce darf nicht ganz so flüssig sein wie bei normalen Nudeln, da die Znoodles nachwässern auf dem Teller. Sollte die Sauce zu flüssig sein, gebt noch etwas Tomatenmark hinzu oder reibt eine Möhre in die Sauce. Nun könnt ihr alles noch mal mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Während die Sauce jetzt noch etwas einkocht, könnte ihr die Zucchinispaghettis mit dem Spiralschneider vorbereiten. 4 Zuchinis ergibt eine große Menge Nudeln. Sieht aber mehr aus als es ist. Diese gehen noch ein wenig ein. Die Znoodles bratet ihr nun nur ganz Kurz in einer Pfanne mit etwas Öl an (lediglich um sie kurz zu erhitzen). Dann könnt ihr auch schon anrichten...Natürlich passt ein leckerer Parmesan super dazu. Also ich bin total begeistert von dieser Variante von Nudeln und es wird sie mit Sicherheit noch oft geben...Einfach lecker!



Freitag, 7. März 2014

Low Carb Spinat-Lachs Röllchen

Hallo Ihr Lieben,
ich muss mich entschuldigen! War leider auch nach dem Urlaub seeeeehr sehr faul. Somit ist die Blogpause doch etwas länger als geplant ausgefallen. Erstmal kurz zum Urlaub. Es war toll, aber leider viel zu kurz. Ich liebe dieses Land (Meiko) einfach, vor allem Yucatan. Es ist einfach traumhaft dort. Sonne, Strand, Meer, Tiere, Natur, Kultur, Menschen, Essen, alles einfach TOP.
Vielleicht berichte ich bald auch mal von einigen Gerichten oder so aus Mexiko, habe natürlich alles fotografiert :-)
So 2014 soll aber etwas gesünder werden als das letzte Jahr und somit habe ich tatsächlich dieses Jahr noch nichts gebacken (viel zu wenig Zeit, da Sport), dafür aber einige neue "Koch"-Rezepte ausgetestet, die ihr jetzt mit Sicherheit nach und nach hier auf dem Blog finden werdet. Viele davon sind Low-Carb geeignet, sprich enthalten wenig Kohlenhydrate und sind mal was anderes als immer nur Salat etc. Zwischendurch wird aber bestimmt auch noch mal gebacken, allerdings wohl meist nur wenn es dann auch wirklich einen Anlass gibt :-)
Heute starte ich mit leckeren Spinat-Lachs Röllchen:

Was ihr benötigt:
  • 4 Eier
  • ca. 200 g Spinat gehackt (ich habe TK Spinat genommen)
  • ggf. etwas geriebenen Käse
  • 1 Päckchen Frischkäse (gerne Light)
  • Kräuter nach belieben
  • Knoblauch nach belieben
  • Meerrettich nach belieben
  • 200 g Räucherlachs
Als erstes taut ihr den Spinat kurz auf und drückt ihn in einem Sieb aus, dass er nicht mehr so wässrig ist.


Dann vermischt ihr den Spinat mit den Eiern in einer Schüssel und gebt noch etwas Salz hinzu. Nun verstreicht ihr die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig, wer mag verteilt darauf noch etwas geriebenen Käse (ich habe es einmal mit und einmal ohne gemacht, viel Geschmack gibt der Käse nicht ab und macht die Sache nur unnötig fett, von daher lasse ich ihn zukünftig weg...aber ihr könnt es ja testen).


Das Ganze kommt nun für ca. 9 Minuten bei 170 Grad Umluft auf die mittlere Schiene des Ofens. Danach mit einem Küchentuch abgedeckt gut abkühlen lassen.



Während des Abkühlens könnt ihr schon mal den Frischkäse nach Geschmack vorbereiten. Ich habe etwas Knoblauch, einen halben Teelöffel Meerrettich und einige kleingehackte Kräuter untergemischt. Wenn dann die Ei-Spinat-Masse abgekühlt ist, löst sie vorsichtig vom Backpapier. Nun bestreicht ihr alles gut mit dem Frischkäse.

Nun verteilt ihr den Räucherlachs stückchenweise darauf.


 Nun rollt ihr das Ganze vorsichtig zusammen. Damit es leichter ist, habe ich mit die Spinat-Ei-Masse in vier gleichgroße Stücke geteilt. So werden die Röllchen nicht ganz so dick und es lässt sich deutlich leichter aufrollen.

Die Rollen dann in Alufolie oder Frischhaltefolie gewickelt, bis zum Verzehr in den Kühlschrank geben.

 
Kurz vor Verzehr dann die einzelnen Röllchen in ca 1 cm dicke Stücke schneiden und schön anrichten. Gesund, lecker und
schnell gemacht! Viel Spaß beim Nachmachen!

Mittwoch, 11. September 2013

Asiatischer Glasnudelsalat

Heute will ich euch dann mal den zweiten Teil unseres Essens von Sonntag vorstellen. Es gab Asiatischen Glasnudelsalat. Ist auf jeden Fall mal etwas anderes und mal eine Alternative zu den Standardsalaten...Es wird ihn bestimmt noch mal geben. Ich habe das Ursprungsrezept ein wenig abgewandelt, so dass ich euch meine Variante vorstelle :-)


Was ihr braucht (für 3-4 Personen):

  • 125 g Glasnudeln
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 10 - 15 Garnelen
  • 200 g - 250 g dünne Bohnen
  • Thaibasilikum je nach Geschmack
  • 2 Limetten
  • 1 Chili
  • ca. 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Schalotten
  • 2-3 EL Fischsauce


Als erstes gebt ihr das Hähnchenbrustfilet in einen Topf, bedeckt es mit Wasser, gebt eine Limette in Scheiben geschnitten hinzu und lasst das Ganze ca 20 Minuten kochen. Parallel bereitet ihr die Glasnudeln nach Packungsanleitung zu. Dann die Bohnen halbieren und bissfest garen, außerdem die Garnelen kurz in kochendem Wasser garen. Wenn die Hähnchenbrust fertig ist, lasst ihr dieses zunächst ein wenig auskühlen. Von dem "Kochwasser" nehmt ihr ca. 60 ml ab...dies benötigt ihr später noch mal.
Nun gebt ihr die Nudeln in eine Salatschüssel, zupft das Hähnchenfilet in kleine Stücke und gebt es hinzu, schneidet die Garnelen in kleine Stücke und gebt sie hinzu. Danach die Bohnen hinzugeben. Nun schneidet ihr die Schalotten in kleine Würfel, die Frühlingszwiebel in kleine Ringe und die Chili in kleine Stücke und gebt sie zum Salat hinzu. Außerdem wird das Thaibasilikum klein gehackt und in den Salat gegeben. Ich habe ca. 20 Blätter verwendet. Mehr wäre mir persönlich dann zu dominant.
Zum Schluss wird das Dressing zubereitet aus Fischsauce, dem Saft einer Limette und den 60 ml abgeschöpften Kochwasser. Alles gut vermengen und unter den Salat heben. Nun noch ein wenig durchziehen lassen.

Fazit: Der Salat ist wirklich mal eine leckere Alternative und ist schnell zubereitet. Kann ich weiterempfehlen :-)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Glückskekse selbstgemacht

So...würde mal sagen absolut super hammer tolles Wetter. Da komme ich leider noch weniger zum backen, kochen und bloggen als eh schon, weil es mir einfach zu warm ist um nach der Arbeit noch stundenlang in der Küche zu hängen.
Letzte Woche war ich aber auf einer Hochzeit und brauchte ein "ausgefallenes" Geldgeschenk. Ein wenig hin und her überlegt. Irgendwann kam mir dann die Idee mit den Glückskeksen. In einigen sollten ein paar Scheinchen und in den anderen nette Sprüche. Hatte mir dafür dann diverse Sprüche im Internet von Konfuzius und anderen rausgesucht.


Was ihr braucht:
  • Papierstreifen mit Wünschen oder Sprüchen
  • 150 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 3 Eiweiß
  • 250 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 100 g weiche Butter
  • 3 Tropfen Bittermandelöl


Die Eiweiß steif schlagen und schon ein wenig Zucker unterrühren. Dann die weiche Butter mit dem Zucker Salz und Bittermandelöl schaumig rühren. Nun das Eiweiß hinzu unterrühren und zum Schluss das Mehl und die gemahlenen Mandeln Mandeln in die Masse sieben und unterrühren.
Jetzt geht es zum schwierigeren Teil.
Der Ofen wird auf 200 Grad vorgeheizt. Dann streicht ihr den Teig dünn und in kreisform auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech - sehr dünn. Ich habe immer jeweils zwei Kreise á ca 6 cm Durchmesser gleichzeitig gebacken. Also es ist schon etwas zeitaufwendiger ;-)  Die Kreise werden dann ca 3 Minuten gebacken. Testet es auch mal so ca. 6 Minuten bei 170 Grad. Man muss echt ein wenig rumprobieren bis man es gut hinbekommt.  Bei dem einen klappt es vielleicht so besser und bei dem anderen so. Kommt wohl auch auf den Ofen an. Wenn der Rand leicht braun wird und die Mitte goldbraun ist, schnell raus  mit den Dingern.
Dann muss es recht flott gehn. Ihr braucht am Besten ein Messer zur Hilfe und eine Tasse oder ein Schnapsglas. Jetzt legt ihr den gefalteten Zettel mit dem Wunsch in die Mitte des Kekses und faltet ihn mit dem Messer um. Dann schnell und vorsichtig über den Rand einer Tasse oder eines Glases knicken, so dass ihr die typische Glückskeksform erhaltet.
Wie schon gesagt, es bedarf ein wenig Geduld und Übung. Nach und nach sahen sie besser aus. Am Anfang reißen sie schon mal öfter ein, aber Übung mach den Meister ;-) Schmecken auf jeden Fall lecker süß und kommt mit Sicherheit gut an ;-) Viel Spaß beim Nachmachen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Mediteraner Nudelsalat

Bei dem super Wetter ist natürlich Grillen angesagt. Oft machen wir einfach nen schnellen grünen Salat dazu, aber ich hatte mal Lust auf was anderes. Nudelsalat. Aber diesen Standardnudelsalat, welchen man im Grunde immer macht, wollte ich irgendwie nicht. Wollte mal was neues ausprobieren. Habe mich dann an einen leckeren Salat erinnert, den ich mal auf einer Party gesehen hatte und habe diesen mal versucht nachzumachen...ist ganz gut gelungen. Schmeckte echt super lecker und ist halt mal was anderes.

Was ihr benötigt:
  • 250 g Vollkornfarfalle (oder andere Vollkornnudeln)
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1/2 Feta
  • 1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
  • schwarze Oliven nach Geschmack (ich habe ca. 20 Stück genommen)
  • Zucker
  • 50 g Pinienkerne
  • 3/4 Bund Rucola
  • Pfeffer u. Salz
  • Olivenöl
  • Balsamico
Als erstes kocht ihr die Nudeln.Parallel dazu schneidet ihr die Tomaten klein, gebt Tomatenmark hinzu, den Feta in kleinen Stücken und  zerdrückt das Ganze mit einer Gabel zu einer Art Pesto. Gebt nach Bedarf Olivenöl oder das Öl der getrockneten Tomaten hinzu. Dann 1-2 TL (nach Geschmack) Balsamico hinzugeben und das Pesto mit Salz und Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Nun gebt ihr die Oliven, welche vorher auch in kleine Stücke geschnitten wurden hinzu. Sobald die Nudeln fertig gekocht sind, lasst ihr sie ein wenig auskühlen und  gebt diese noch lauwarm zu dem Pesto. Jetzt müsst ihr das Ganze schon mal gut vermischen und wenn möglich einige Stunden ziehen lassen. Ich hab den Salat recht spontan gemacht, daher konnte ich ihn nur 1 Stunde ziehen lassen...schmeckte aber trotzdem am Ende.
Kurz bevor der Salat gegessen wird, wird der Rucola in kleinen Stücken untergemengt und zum Schluss noch die Pinienkerne, welche vorher kurz angeröstet wurden. Schon ist der Salat fertig. Geht im Grunde super schnell. Schmeckt toll und vor allem mal anders! Bestens für Parties oder zum Grillen geeignet.

Freitag, 7. Juni 2013

Bulgursalat

Heute möchte ich euch einen echt lecker Salat vorstellen. Das Rezept habe ich von einer Türkin und ich liebe diesen Salat. Er schmeckt halt mal ein wenig anders. Super geeignet auch zum Grillen oder so.

Was ihr braucht:
  • 250g Bulgur (fein)
  • 50 g Tomatenmark
  • 2 Paprikaschoten (gelb und rot)
  • 5 Tomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Petersilie (glatt)
  • Paprikagewürz (rosenscharf)
  • Salz
  • 1 Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen

Ihr gebt den Bulgur in den Topf und gebt so viel Wasser hinzu bis er gut bedeckt ist. Dann kocht ihr ihn auf und lasst ihn bei geringer Hitze kurz quellen...dauert ca. 5-10 Minuten. Währenddessen gebt ihr das Tomatenmark hinzu und rührt es unter. Dann lasst ihr den Bulgur gut auskühlen. In der Zeit könnt ihr das Gemüse klein schneiden. Tomaten und Paprila werden in sehr kleine Würfel geschnitten. Petersilie klein gehackt. Frühlingszwiebeln klein schneiden.

Wenn der Bulgur erkaltet ist gebt ihr die anderen Zutaten hinzu, gebt noch den Saft einer Zitrone und 2 gepresste Knoblauchzehen hinzu. Dann würzt ihr das Ganze noch nach Geschmack mit Paprika und Salz. Ich gebe immer noch gerne einen Schuss scharfe mexikanische Sauce hinzu, geht bestimmt auch Tabasco oder so. Das gibt dem Salat noch den "besonderen Kick".

Ich finde den Salat echt super lecker und bis jetzt ist er auch immer gut angekommen :-)

Dienstag, 28. Mai 2013

Herzhafte Lachsmuffins - Leeeeecker

Heute mal was anderes. Ich habe mich mal an leckeren herzhaften Lachsmuffins probiert. Und ich muss sagen, warum immer süß...? Diese schmecken echt super. Besonders gut für die kleine Party als Snack geeignet.

Was ihr braucht (für ca. 12-15 Stück):
  • 200 g Räucherlachs
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Schnittlauch
  • 50 g Öl (neutrales)
  • 2 Eier
  • 200 g Creme Fraiche
  • Salz 
  • Pfeffer
  • 100 g Emmentaler gerieben
Ihr schneidet am Anfang den Lacks in ganz kleine Stücke, dann mischt ihr in einer Schüssel Mehl, Lachs, Backpulver, Natron, Schnittlauch (klein gehackt), Salz, Pfeffer und Knoblauch (gepresst oder klein gehackt).
In einer anderen Schüssel verquirlt ihr Öl, Eier, Creme Fraiche, nur kurz bis sich alles verbunden hat. Nun gibt man das Flüssige zur Mehlmischung und verrührt das Ganze, nur so lange bis alles "nass" ist. Zum Schluss gebt ihr noch 50 g geriebenen Käse hinzu...ich hatte auch noch etwas Parmesan im Haus, den habe ich auch noch dazu gegeben. Nun kommt der Teig in Muffinförmchen, der Rest Käse oben drauf und bei 180 Grad  für 20-25 Minuten in den Ofen. Leeeeeeecker! :-)

Sonntag, 21. April 2013

Rainbowcake/Regenbogenkuchen als Kitkattorte - Schweinchentorte

Nun komme ich endlich dazu diesen Post zu bloggen. Letzte Woche sind endlich meine Farben von Wilton angekommen. Juchu :-) Diese mussten natürlich gleich genutzt werden.Können ja nicht so verschlossen im Schrank stehen, das geht gar nicht. Da der "Schwiegervater in Spe" dieses Wochenende Geburtstag hatte bot sich das doch an. Ein kleines Mitbringsel. Ich wollte schon lange mal den Rainbowcake bzw. Regenbogenkuchen ausprobieren. Mit den Handelsüblichen Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt wird es allerdings nicht so schön Farbintensiv, also habe ich auf die guten von Wilton gewartet. Da das Geburtstagskind schon über 70 ist habe ich mir auch gedacht ist der richtige Regenbogenkuchen mit blau, rot, gelb usw. vielleicht ein wenig krass, also habe ich mich für verschiedene Lilatöne entschieden. Hatte ich mal irgendwo im Internet gesehen und fand es super.
Da ich mich auch schon lange mal an dem bekannten Kitkatkuchen mit Schweinen probieren wollte habe ich das Ganze einfach kombiniert. :-)

Rainbowcake - Kitkattorte
Und so wirds gemacht:

Was ihr braucht:
Für den Teig:
  • 6 Eier
  • 6 EL warmes Wasser
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 g Mehl
  • Lebensmittelfarbe Lila
Creme/Canache:
  • 400 g Süße Sahne
  • 600 g Zartbittercuvertüre 
Deko:
  • 100 g Zartbittercuvertüre
  • rosa Fondat
  • jede Menge Kitkats (kein Kitkat Mini)
Teig:
Die Eier werden mit dem Wasser schaumig geschlagen, danach wird Vanillezucker und Zucker gut untergerührt. Zum Schluss das Mehl und das Backpulver unterrühren.  Der Teig ist nun im Grunde schon fertig. Jetzt teilt ihr den Teig in sechs gleich große Portionen ein und färbt diese mit der Lebensmittelfarbe ein. Vorsicht: Wenn ihr die Wiltonfarben benutzt, brauch ihr ganz wenig. Gebt von Schüssel zu Schüssel immer ein klein wenig mehr Farbe hinzu, so dass ihr verschiedene, immer dunkler werdende Lilatöne erhalten. Nun gebt ihr den Teig der ersten Schüssel in eine Springform (habe diese mit Backpapier ausgelegt) und lasst den Teig 10 Minuten bei ca. 160 Grad backen.(Ich habe den Teig einer Schüssel auf zwei Portionen für eine kleine Springform aufgeteilt, dann nur 9-10 Minuten backen. Das Ganze wiederholt ihr mit den anderen Teigportionen. Ich kann euch sagen, es nimmt eine halbe Ewigkeit in Anspruch.:-)
Die einzelnen Teigplatten abkühlen lassen.

Canache:
Ihr bringt die Sahne in einem Topf zum Kochen. Währenddessen hackt ihr die Kuvertüre klein. Wenn die Sahne kocht, nehmt ihr den Topf von der Platte und rührt die Kuvertüre gut unter, bis es eine Masse ist. Das geht am Besten mit einem Schneebesen. Die Creme erkalten lassen...ca. 2 Stunden. Am Besten in den Kühlschrank stellen und ab und an mal durchdrühren.

Vor der Weiterverwendung müsst ihr die Creme/Canache noch mal kräftig aufschlagen...nicht wundern, wird etwas heller nach dem Aufschlagen.

Jetzt nehmt ihr den untersten Boden und bestreicht ihn gut mit Canache und legt den zweiten drauf, welcher dann auch wieder mit Canache bestrichen wird usw.Wenn alle Böden "verbraucht sind, von außen komplett und großzügig, aber gleichmäßig mit canasche bestreichen. Jetzt könnt ihr im Grunde auch schon die Kitkats in 2er Blöcken außen an die Torte drücken. Die Kitkats sollten oben ein wenig über die Torte stehen. Wenn dieser Schritt fertig ist, stellt ihr die Torte beiseite.

Nehmt nun euren rosa Fondant (diesen Schritt könnt ihr auch schon im Voraus machen). Formt nun die Schweinchen so wie ihr Sie im "Schokobad" sitzen haben möchtet.

Als letzten Schritt schmelzt ihr noch mal ca. 100 g Schokolade überm Wasserbad. diese gebt ihr vorsichtig oben auf die Torte und verstreicht sie einigermaßen gleichmäßig. Nun stellt ihr die Fondantschweinchen oben drauf, macht evtl. noch ein schönes Band um den Rand der Torte und fertig ist sie.

Ich sag euch, sie kommt auf jeden Fall gut an. Geburtstagskind hat sich gefreut.  :-) Außen ein Highlight und innen auch!

Rainbowcake - Regenbogentorte
Da ich ja noch Teigplatten über hatte, weil ich ja nur eine kleine Form gemacht habe, habe ich noch Resteverwertung betrieben und habe den restlichen Fondant verwertet (es war allerdings schon mitten in der Nacht, deshalb ist sie nicht mehr ganz so schön geworden). Diese Torte habe ich allerdings dann mit hellem Canache gemacht. Hier nehmt ihr auf 400 g weiße Kuvertüre nur 200 g Sahne....aber vorsicht, diese Variante ist sehr süß. Die dunkle Variante eignet sich geschmacklich besser für diesen Kuchen...


Viel Spaß beim Nachmachen :-)


Dienstag, 16. April 2013

Bärlauchcremesuppe

Der Frühling ist da...Endlich. Somit gibt es auch langsam schöne frische Kräuter. Inspiriert von einem wirklich guten Essen am Wochenende bei einer Konfirmation habe ich mich mal an einer Bärlauchcremsuppe probiert. Die schmeckte mir im Restaurant am Sonntag so gut, dass ich sie mal wieder gleich nachmachen musste...und ich finde es ist so gut gelungen, dass ich euch sagen möchte wie es ging...könnt es ja dann auch mal testen.

Bärlauchcremesuppe 
Was ihr benötigt (für ca 4 Portionen):

  • 1,5 EL Butter
  • 1,5 - 2 gehäufte EL Mehl
  • 50 g Bärlauch
  • ca 500 ml Gemüsefond
  • 2 EL Schmelzkäse
  • 2 EL Frischkäse
  • 100 ml süße Sahne oder (Rama Cremfine o.ä...ich nehme immer das 7% Fett Sahne"zeugs" von Rama)
  • Salz + Pfeffer nach Geschmack
  • ggf. Garnelen oder Hähnchenbrustfilet für z.B. einen Spieß (aber kein Muss)
Als erstes macht ihr aus der Butter und dem Mehl eine helle Mehlschwitze. Dazu die Butter schmelzen bei mittlerer Hitze. Aufpassen, dass sie nicht brauch wird, das wäre in dem Fall nicht so gut. Wenn die Butter geschmolzen ist gebt ihr das mehl dazu und verührt das Ganze gut. Danach gießt ihr die Mehlschwitze mit mit dem Gemüsefond auf und lasst es ca 10 Minuten köcheln. Nun könnt ihr Schmelzkäse, Frischkäse, Sahne dazu geben und auch noch mal 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Als nächstes wird der Bärlauch klein gehackt oder gezupft und mit in den Topf gegeben. Das Ganze wird jetzt direkt mit dem Zauberstab gut pürriert. Zum Schluss einfach nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schon fertig...ich finde, besonders gut passt ein Garnelenspieß oder ein Hähnchen (Satéspieß) zur Suppe.
Lassts euch schmecken! :-)

Mittwoch, 3. April 2013

Mexiko Muffins

...Mexiko Muffins oder besser Maya Muffins. Die gloreiche Idee kam von meiner "besseren" Hälfte. Vom letzten Mexiko Urlaub hatten wir noch ne Flasche Xtabentun. Heute kam dann die Frage: "Meinst du du kannst mir damit Muffins machen?" Kurz überlegt. Klang was komisch. Dazu muss man wissen, dass Xtabentun ein Mayalikör ist, der nach Anis und Honig schmeckt. Naja aber warum nicht auch Muffins. In Mexiko haben sie das Zeug ja schließlich auch überall dran und reingehauen (Café, Martini, Saucen,...). Für sonderlich viel mexikanische Deko hatte ich aber heute so spontan dann doch nichts da, deshalb sehen sie recht schlicht aus.

Maya Muffin
Was ihr braucht (für ca 20 Stück):
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezuker
  • 3 Eier
  • 500 g Mehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • ca. 100 ml Xtabentun
  • Milch nach Bedarf
  • Deko

Ihr schlagt nun die Butter mit dem Zucker + Vanillezucker schaumig. Die Eier schlagt ihr separat auf und mixt sie danach unter die Butter-Zucker-Mischung. Danach rührt ihr langsam das Mehl + Backpulver unter und gebt nach und nach den Xtabentun hinzu, sollte der Teig noch zu fest sein, einfach noch ein wenig Milch hinzu geben.
Danach füllt ihr den Teig in die Muffinförmchen (höchstens zu 2/3 befüllen, da der Teig sehr aufgeht) und bei 180 Grad 15-20 Minuten in den Ofen. Wenn die Muffins dann abgegühlt sind können sie nach belieben dekoriert werden.

Die Muffins sind mal was anderes. Man kann den Xtabentun bestimmt auch durch Sambuca oder ähnliches ersetzen. Ich gehe davon aus, dass sie durch die Anisnote nicht jedem schmecken. Wer es aber ausgefallen mag, für den sind sie bestimmt etwas.

Ich hatte übrigens auch noch versucht ein Frosting zu machen, da ich vorhatte aus einigen Muffins CupCakes zu machen. Das Frosting wollte ich auch mit dem Likör aromatisieren...schmeckte aber nicht wirklich gut, deshalb habe ich das besser gelassen :-)
Wenn es jemand nachbacken sollte, schreibt doch mal wie es geschmeckt hat, bin gespannt.